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Carmen Korn

1. In den Scherben das Licht

In den Scherben das Licht Ein hoffnungsvolles Hörbuch über Freundschaft, die Suche nach Liebe und das Hamburg der Nachkriegszeit

Gesprochen von
135
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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1616

Gesprochen von

Carmen Korn

Spieldauer

11 Stunden und 5 Minuten

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839821893

Beschreibung

Rezension

»Atmosphärische Autorinnenlesung.« ("Hörzu")
»Carmen Korn erzählt in ›In den Scherben das Licht‹ vom Wiederaufbau, der Kraft der Gemeinschaft und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die Autorin, die seit Langem selbst in Hamburg lebt, gibt den Nachkriegsjahren mit ihren Figuren ein ganz persönliches Gesicht. Bewegend liest sie ihren Roman, der neben den Schicksalen der Menschen die großen Ereignisse der Zeit zwischen 1946 und 1955 abbildet und so auch einen historischen Einblick in die Jahre nach dem Krieg gewährt.« ("WDR 5")

Produktdetails

Verkaufsrang

1616

Gesprochen von

Carmen Korn

Spieldauer

11 Stunden und 5 Minuten

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839821893

Herstelleradresse

Argon Verlag GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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Sorgfältig recherchiert Der…

Kati1980 aus Darmstadt am 30.12.2025

Bewertungsnummer: 2977461

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Sorgfältig recherchiert Der historische Roman von Carmen Korn spielt im zerstörten Hamburg der Nachkriegszeit. Im Mittelpunkt stehen die Jugendlichen Gert und Gisela, die im Krieg ihre Familien verloren haben. Der Roman schildert den Alltag der Nachkriegsjahre sehr anschaulich und authentisch; die historischen Ereignisse wurden gut recherchiert und in die Handlung eingebunden. Man kann die Verzweiflung, das Elend dieser Zeit und die ständige Ungewissheit über das Schicksal vermisster Angehöriger deutlich spüren. Trotz der schweren Themen ist die Geschichte nicht nur düster – auch Hoffnung, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung kommen gut heraus. Der Schreibstil ist eher ruhig und etwas gewöhnungsbedürftig. Das Hörbuch wird von der Autorin selbst gut gelesen. Insgesamt ein bewegender Nachkriegsroman, auch wenn ich ihn nicht ganz so stark und fesselnd wie ihre Vorgängerromane empfunden habe.

Sorgfältig recherchiert Der…

Kati1980 aus Darmstadt am 30.12.2025
Bewertungsnummer: 2977461
Bewertet: Hörbuch (Audio)

Sorgfältig recherchiert Der historische Roman von Carmen Korn spielt im zerstörten Hamburg der Nachkriegszeit. Im Mittelpunkt stehen die Jugendlichen Gert und Gisela, die im Krieg ihre Familien verloren haben. Der Roman schildert den Alltag der Nachkriegsjahre sehr anschaulich und authentisch; die historischen Ereignisse wurden gut recherchiert und in die Handlung eingebunden. Man kann die Verzweiflung, das Elend dieser Zeit und die ständige Ungewissheit über das Schicksal vermisster Angehöriger deutlich spüren. Trotz der schweren Themen ist die Geschichte nicht nur düster – auch Hoffnung, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung kommen gut heraus. Der Schreibstil ist eher ruhig und etwas gewöhnungsbedürftig. Das Hörbuch wird von der Autorin selbst gut gelesen. Insgesamt ein bewegender Nachkriegsroman, auch wenn ich ihn nicht ganz so stark und fesselnd wie ihre Vorgängerromane empfunden habe.

Immer wieder gerne

Bewertung am 20.03.2026

Bewertungsnummer: 3083720

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich lese sie einfach immer wieder gerne, die zuletzt erschienen Bücher von Carmen Korn. Auch wenn die Bücher viel gemeinsam haben, immer wieder jüngste deutsche Vergangenheit, immer wieder ein Kreis unterschiedlichster Menschen, der sich zusammenfindet, immer wieder Hamburger Lokalkolorit, wird es mir nie langweilig mit ihren historischen Romanen. So habe ich auch „In den Scherben das Licht“ mit viel Freude gelesen. Im Mittelpunkt ein halb von Bomben zerstörtes Haus, ein Keller als Zufluchtsort für zwei durch den Krieg heimatlos gewordene junge Menschen, die niemanden mehr haben und einen neuen Anfang suchen, ein Erdgeschoss, in der die alternde ehemalige Schauspielerin wohnt, die die Vergangenheit einholt in Form der beiden Männer, die einst um ihre Gunst buhlten: einen Kriegsgewinnler und ein jüdischer Kunstkritiker, der nur mit Mühe und Not Deportation und Lager überlebt hat. Carmen Korn schreibt immer kleine feine Geschichten, die sich durch die Personenkonstellationen zusammenzufügen. Sie verleiht ihnen viel Charme durch das liebevoll gezeichnete Hamburg und viel Lebendigkeit durch die eingewobenen historischen Begebenheiten, mal die ganz großen Themen, wie die Judenverfolgung und die Frage nach Schuld und Vergebung, bisweilen die kleinen, reizvollen Details, wie ein ein Pepita-Kleid à la Lauren Bacall. Und schon hat man ein Bild vor Augen, ein Lied im Kopf, eine Stimmung im Gefühl. Die Autorin entwirft viele Figuren, die man lieben kann, wie Viktor Francke, den jüdischen Intellektuellen, der nicht hadert mit seinem Los und seinen Verlusten, sondern nach einer Möglichkeit des Überlebens sucht, bei der die Kunst und die Kultur eine Rolle spielt, wie auch Professor Nast, für den Gisela arbeitet. Leute, mit denen man mitfühlen kann, wie Gisela und Gert, die Hoffnung zu haben wagen oder auch nicht, mit Hilfe des Suchdienstes verschollene Familie zu finden. Oder über die man sich aufregen kann, wie Marthe, die selbstbezogene Schnorrerin, die versucht, sich den Schwarzmarkt zu nutze zu machen und Pallutke, den Kriegsgewinnler, der immer Oberwasser zu haben scheint. Aber auch die eher unsympathischen Figuren haben immer einen Zug an sich, der den Leser versöhnlicher oder mitfühlender werden lässt. Und auch die Guten haben die ein oder andere Anfechtung zu durchleiden, damit nicht zu sehr in Schwarz und Weiß gedacht werden kann. Geschrieben ist dies alles in einem leisen, feinen, unaufgeregten, unpathetischen Ton, der Raum lässt für eigene Gedanken und Gefühle und der sich einfach gut lesen lässt. Und den die Autorin selbst so wunderbar passend und mit einer sehr angenehmen Stimme auch eingelesen hat. Denn so lesenswert ihre Romane, so hörenswert sind diese auch als Hörbuch. Nach der Jahrhundertrilogie und der Zwei-Städte-Saga ist das nun ein Einbänder, wenn man so will, angekündigt als der Abschluss sozusagen. Das wäre allerdings sehr schade, gäbe es keine kleinen, feinen Geschichten mehr aus dem Hamburg der jüngeren Vergangenheit mit den vielen liebgewonnen Figuren, die bisweilen sogar auch in einem der anderen Romane vorsichtig um die Ecke lugen.

Immer wieder gerne

Bewertung am 20.03.2026
Bewertungsnummer: 3083720
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich lese sie einfach immer wieder gerne, die zuletzt erschienen Bücher von Carmen Korn. Auch wenn die Bücher viel gemeinsam haben, immer wieder jüngste deutsche Vergangenheit, immer wieder ein Kreis unterschiedlichster Menschen, der sich zusammenfindet, immer wieder Hamburger Lokalkolorit, wird es mir nie langweilig mit ihren historischen Romanen. So habe ich auch „In den Scherben das Licht“ mit viel Freude gelesen. Im Mittelpunkt ein halb von Bomben zerstörtes Haus, ein Keller als Zufluchtsort für zwei durch den Krieg heimatlos gewordene junge Menschen, die niemanden mehr haben und einen neuen Anfang suchen, ein Erdgeschoss, in der die alternde ehemalige Schauspielerin wohnt, die die Vergangenheit einholt in Form der beiden Männer, die einst um ihre Gunst buhlten: einen Kriegsgewinnler und ein jüdischer Kunstkritiker, der nur mit Mühe und Not Deportation und Lager überlebt hat. Carmen Korn schreibt immer kleine feine Geschichten, die sich durch die Personenkonstellationen zusammenzufügen. Sie verleiht ihnen viel Charme durch das liebevoll gezeichnete Hamburg und viel Lebendigkeit durch die eingewobenen historischen Begebenheiten, mal die ganz großen Themen, wie die Judenverfolgung und die Frage nach Schuld und Vergebung, bisweilen die kleinen, reizvollen Details, wie ein ein Pepita-Kleid à la Lauren Bacall. Und schon hat man ein Bild vor Augen, ein Lied im Kopf, eine Stimmung im Gefühl. Die Autorin entwirft viele Figuren, die man lieben kann, wie Viktor Francke, den jüdischen Intellektuellen, der nicht hadert mit seinem Los und seinen Verlusten, sondern nach einer Möglichkeit des Überlebens sucht, bei der die Kunst und die Kultur eine Rolle spielt, wie auch Professor Nast, für den Gisela arbeitet. Leute, mit denen man mitfühlen kann, wie Gisela und Gert, die Hoffnung zu haben wagen oder auch nicht, mit Hilfe des Suchdienstes verschollene Familie zu finden. Oder über die man sich aufregen kann, wie Marthe, die selbstbezogene Schnorrerin, die versucht, sich den Schwarzmarkt zu nutze zu machen und Pallutke, den Kriegsgewinnler, der immer Oberwasser zu haben scheint. Aber auch die eher unsympathischen Figuren haben immer einen Zug an sich, der den Leser versöhnlicher oder mitfühlender werden lässt. Und auch die Guten haben die ein oder andere Anfechtung zu durchleiden, damit nicht zu sehr in Schwarz und Weiß gedacht werden kann. Geschrieben ist dies alles in einem leisen, feinen, unaufgeregten, unpathetischen Ton, der Raum lässt für eigene Gedanken und Gefühle und der sich einfach gut lesen lässt. Und den die Autorin selbst so wunderbar passend und mit einer sehr angenehmen Stimme auch eingelesen hat. Denn so lesenswert ihre Romane, so hörenswert sind diese auch als Hörbuch. Nach der Jahrhundertrilogie und der Zwei-Städte-Saga ist das nun ein Einbänder, wenn man so will, angekündigt als der Abschluss sozusagen. Das wäre allerdings sehr schade, gäbe es keine kleinen, feinen Geschichten mehr aus dem Hamburg der jüngeren Vergangenheit mit den vielen liebgewonnen Figuren, die bisweilen sogar auch in einem der anderen Romane vorsichtig um die Ecke lugen.

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