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Mirabellentage Roman | "Warmherzig und sonnendurchflutet. Ein Roman, sinnlich wie ein Sommertag auf dem Land." Für Sie

178

23,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2666

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/3,6 cm

Gewicht

395 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01354-2

Beschreibung

Rezension

»wunderbar leichtfüßiger, zwischen Humor und Nachdenklichkeit changierender Roman, der ein großes Lesevergnügen darstellt« ("PTA in der Apotheke")
»Warmherzig und sonnendurchflutet. Ein Roman, sinnlich wie ein Sommertag auf dem Land.« ("Für Sie")
»Witziges wechselt sich mit nachdenklichen Momenten ab, Momente zum Schmunzeln treffen auf Begebenheiten, die traurig machen. (...) Bogdahn schaut nicht auf die großen Krisen in der Welt, sondern auf das Individuum.« ("Donaukurier")
»Martina Bogdahns sympathischer neuer Roman ›Mirabellentage‹ feiert die dörfliche Harmonie.« ("Nürnberger Nachrichten")

Produktdetails

Verkaufsrang

2666

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/3,6 cm

Gewicht

395 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01354-2

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Die Frau im Hintergrund

Eliza am 10.06.2026

Bewertungsnummer: 3164114

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat mich in Sekundenbruchteilen in meine Kindheit katapultiert. Streng katholisch aufgewachsen, hatten wir zu unserem Pfarrer und seiner Haushälterin ein sehr enges Verhältnis. Sie war „Tante“, Kegelschwester, die gute Fee im Hintergrund, und wir sind im Pfarrhaus ein und aus gegangen. Genau einer solchen Person setzt Martina Bogdahn in ihrem Buch Mirabellentage ein Denkmal. Der Frau im Hintergrund, die in der Gemeinde nicht im Vordergrund steht, aber hinter den Kulissen unersetzlich ist. Anna ist Anfang 50, lebt aber das konservative dörfliche Leben einer Siebzigjährigen. Bloß nicht auffallen und immer schön im Hintergrund bleiben, dem Pfarrer den Rücken freihalten. Doch als dieser nicht mehr da ist, der Fixpunkt ihres Lebens neben der Pfarrgemeinde, für den sie auf alles verzichtet hat – Mann, Kinder, Familie –, kommt sie ins Wanken und hinterfragt sich selbst. Martina Bogdahn erzählt so humorvoll und anekdotenhaft von Annas Leben als Pfarrhaushälterin, dass man das eine oder andere Mal schmunzeln oder sogar lachen muss. Zudem spielt die Autorin wunderbar mit Vorurteilen und dem hinterwäldlerischen Landleben. Mir hat das Buch richtig großen Spaß gemacht, denn dass die Meinung des Pfarrers als moralische Instanz immens wichtig ist, habe ich selbst erlebt. Die Figurenzeichnung ist der Autorin gut gelungen, aber insgesamt kommt sie mit sehr wenigen Figuren aus, sodass es nur eine Handvoll Nebenfiguren gibt. Zudem gibt es immer wieder Rückblenden, in denen Anna aus ihrer Kindheit und Jugend erzählt, wie sie dazu gekommen ist, Pfarrhaushälterin zu werden, und wie ihre ersten Jahre in dieser Rolle waren. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: Eigentlich ist es unüblich, dass ein Pfarrer die Leitung seiner Heimatgemeinde übernimmt. Ich kenne nur einen einzigen Fall, und da ging das auch nur, weil derjenige über 20 Jahre im Ausland war. Direkt nach der Primiz ist so etwas eigentlich nicht zulässig. Das Buch erzählt von Heimat und Ankommen und davon, dass man manchmal aufbrechen muss, um zu Hause anzukommen. Wer einen Ausflug in ein kleines katholisches bayerisches Dorf machen und hinter die Kulissen eines Pfarrhauses schauen möchte, ist bei diesem Buch genau richtig.

Die Frau im Hintergrund

Eliza am 10.06.2026
Bewertungsnummer: 3164114
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat mich in Sekundenbruchteilen in meine Kindheit katapultiert. Streng katholisch aufgewachsen, hatten wir zu unserem Pfarrer und seiner Haushälterin ein sehr enges Verhältnis. Sie war „Tante“, Kegelschwester, die gute Fee im Hintergrund, und wir sind im Pfarrhaus ein und aus gegangen. Genau einer solchen Person setzt Martina Bogdahn in ihrem Buch Mirabellentage ein Denkmal. Der Frau im Hintergrund, die in der Gemeinde nicht im Vordergrund steht, aber hinter den Kulissen unersetzlich ist. Anna ist Anfang 50, lebt aber das konservative dörfliche Leben einer Siebzigjährigen. Bloß nicht auffallen und immer schön im Hintergrund bleiben, dem Pfarrer den Rücken freihalten. Doch als dieser nicht mehr da ist, der Fixpunkt ihres Lebens neben der Pfarrgemeinde, für den sie auf alles verzichtet hat – Mann, Kinder, Familie –, kommt sie ins Wanken und hinterfragt sich selbst. Martina Bogdahn erzählt so humorvoll und anekdotenhaft von Annas Leben als Pfarrhaushälterin, dass man das eine oder andere Mal schmunzeln oder sogar lachen muss. Zudem spielt die Autorin wunderbar mit Vorurteilen und dem hinterwäldlerischen Landleben. Mir hat das Buch richtig großen Spaß gemacht, denn dass die Meinung des Pfarrers als moralische Instanz immens wichtig ist, habe ich selbst erlebt. Die Figurenzeichnung ist der Autorin gut gelungen, aber insgesamt kommt sie mit sehr wenigen Figuren aus, sodass es nur eine Handvoll Nebenfiguren gibt. Zudem gibt es immer wieder Rückblenden, in denen Anna aus ihrer Kindheit und Jugend erzählt, wie sie dazu gekommen ist, Pfarrhaushälterin zu werden, und wie ihre ersten Jahre in dieser Rolle waren. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: Eigentlich ist es unüblich, dass ein Pfarrer die Leitung seiner Heimatgemeinde übernimmt. Ich kenne nur einen einzigen Fall, und da ging das auch nur, weil derjenige über 20 Jahre im Ausland war. Direkt nach der Primiz ist so etwas eigentlich nicht zulässig. Das Buch erzählt von Heimat und Ankommen und davon, dass man manchmal aufbrechen muss, um zu Hause anzukommen. Wer einen Ausflug in ein kleines katholisches bayerisches Dorf machen und hinter die Kulissen eines Pfarrhauses schauen möchte, ist bei diesem Buch genau richtig.

Heiliges Dorfleben

Tintenherz aus Kronshagen am 05.06.2026

Bewertungsnummer: 3159275

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover ist passend zur Handlung mit Mirabellenzweigen gestaltet. Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und angenehm lebendig. Der Dorfpfarrer Josef stirbt und Anna, seine Haushälterin, soll seinen letzten Wunsch erfüllen. Als ein neuer Pfarrer ins Dorf, fühlt sich Anna etwas überflüssig und überdenkt ihr Leben. Einfühlsam und liebevoll wird Annas Leben beschrieben. Sie wird als engagierte Frau dargestellt, der im Leben nichts geschenkt wurde. Mittendrin wird von Anekdoten und Erlebnissen aus ihrem Leben berichtet. Obwohl die Thematik einen traurigen Hintergrund hat, erzählt die Autorin die Geschichte mit Leichtigkeit, ein wenig Melancholie und einer Prise Humor. Man muss Anna einfach lieben! Fazit: Ein leiser, aber kraftvoller, Roman einer besonderen Frau, die ihr Leben noch einmal neu ordnet!

Heiliges Dorfleben

Tintenherz aus Kronshagen am 05.06.2026
Bewertungsnummer: 3159275
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover ist passend zur Handlung mit Mirabellenzweigen gestaltet. Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und angenehm lebendig. Der Dorfpfarrer Josef stirbt und Anna, seine Haushälterin, soll seinen letzten Wunsch erfüllen. Als ein neuer Pfarrer ins Dorf, fühlt sich Anna etwas überflüssig und überdenkt ihr Leben. Einfühlsam und liebevoll wird Annas Leben beschrieben. Sie wird als engagierte Frau dargestellt, der im Leben nichts geschenkt wurde. Mittendrin wird von Anekdoten und Erlebnissen aus ihrem Leben berichtet. Obwohl die Thematik einen traurigen Hintergrund hat, erzählt die Autorin die Geschichte mit Leichtigkeit, ein wenig Melancholie und einer Prise Humor. Man muss Anna einfach lieben! Fazit: Ein leiser, aber kraftvoller, Roman einer besonderen Frau, die ihr Leben noch einmal neu ordnet!

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Mirabellentage

von Martina Bogdahn

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