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Produktbild Das Schwarz an den Händen meines Vaters

Ingeborg-Bachmann-Preis für Lena Schätte

Das Schwarz an den Händen meines Vaters

Lena Schätte

»Motte« wird die Ich-Erzählerin von ihrem Vater genannt. Der Vater ist Arbeiter, Spieler, Trinker. Eigentlich hat Motte sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann, beim Spielen alle Verstecke kennt und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen, der von der Werkshalle ins Büro versetzt wird, damit er sich nicht volltrunken die Hand absägt. Und das mit dem Alkohol, sagt die Mutter, war eigentlich bei allen Männern in der Familie so.

Auch Motte trinkt längst mehr, als ihr gut tut. Schon als Kind hat sie beim Schützenfest Kellnerin gespielt und die Reste getrunken, bis ihr warm wurde. Jetzt, als junge Frau, schläft sie manchmal im Hausflur, weil sie mit dem Schlüssel nicht mehr das Schloss trifft. Ihr Freund stützt sie, aber der kann meistens selbst nicht mehr richtig stehen. Nur ihr Bruder, der Erzieher geworden ist, schaut jeden Tag nach ihr. Als bei ihrem Vater Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, sucht Motte nach einem Weg, sich zu verabschieden – vom Vater und vom Alkohol.

»Das Schwarz an den Händen meines Vaters« von Lena Schätte ist ein bewegender Roman über das Aufwachsen in einer Familie, die in den sogenannten einfachen Verhältnissen lebt und die zugleich, wenn es darauf ankommt, zusammenhält. Es ist ein harter, zarter Roman über die Liebe zu einem schwierigen Vater und den Weg ins Leben. 

»Die Wucht des sich behutsam entfaltenden Textes trifft unmittelbar.« Aus der Begründung zur Verleihung des W.-G.-Sebald-Preises

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Produktbild Da bin ich und ich darf sein
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Da bin ich und ich darf sein

1998 Doreen

Dieses Buch ist kein vollständiger Lebensrückblick, sondern eine Sammlung von Erfahrungen und Erkenntnissen. Es beleuchtet persönliche Herausforderungen, die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit sowie wichtige Einsichten aus Selbstreflexion und therapeutischer Arbeit.

Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie Erfahrungen aus der Kindheit unser Denken und Fühlen beeinflussen, wie Veränderung möglich wird und welche Schritte auf dem Weg zu mehr Selbstverständnis und innerer Entwicklung hilfreich sein können. Dabei verbindet das Buch persönliche Erlebnisse mit den Erkenntnissen, die daraus entstanden sind.
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Buch (Taschenbuch)

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Bücher dürfen in keinem Haushalt fehlen

Alle brauchen Bücher: Belletristik zur Unterhaltung, Fachbücher für Schule, Studium und Beruf, Ratgeber oder Sachbücher für Gesundheit & Ernährung, Haus & Hobby, Karriere, Finanzen, Lebensführung, Partnerschaft & Kindererziehung. Oder Reiseführer zur Vorbereitung und Begleitung bei der schönsten Zeit des Jahres, und und und, ... Bücher sind ein sehr altes Gut. In der Antike und im Mittelalter wurden Bücher noch von Hand geschrieben. Der klassische Buchdruck wurde dann im 15. Jahrhundert durch Johannes Gutenberg erfunden. Heute zählt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels jedes Jahr knapp 90.000 Neuerscheinungen. Die meisten Novitäten entfallen dabei auf den Bereich Belletristik mit rund 14.000 Titeln, gefolgt von der deutschen Literatur mit 10.000 Büchern und dem Kinder- und Jugendbücher das mit 9.000 Titeln nur knapp dahinter liegt. Zweimal im Jahr stellen die Verlage ihre Neuerscheinungen vor: Im März auf der Leipziger Buchmesse sowie im Oktober auf der Frankfurter Buchmesse.

 

Bücher kosten überall gleich

In Deutschland gibt es feste Preise für Bücher. Die Verlage sind laut Buchpreisbindungsgesetz (BuchPrG) verpflichtet, für jedes Buch einen festen Preis zu definieren, und jeder Händler ist verpflichtet, sich an diesen Preis zu halten. D.h. egal ob du auf dem Land oder in der Stadt, online oder im Laden dein gewünschtes Buch erwirbst, der Preis ist immer identisch und das schon seit 1888.


Warum gibt es eigentlich die Buchpreisbindung?


Bücher gelten in Deutschland als Kulturgut. Sie bilden den Spiegel einer Gesellschaft und archivieren den Geist und das Wissen einer Epoche. Ohne das gedruckte Wort gäbe es keinen Fortschritt und wissenschaftliche Erkenntnisse könnten nicht genauestens dokumentiert werden. Um das Kulturgut Buch zu schützen, wurde die Buchpreisbindung eingeführt und bis heute aufrechterhalten. Sinn und Zweck der Regelung ist zum einen der Erhalt eines breiten Buchangebots, denn wenn die Verlage unter Preisdruck geraten würden, könnten Bücher nicht mehr in der Vielfalt angeboten werden, wie wir sie heute vorfinden. Darüber hinaus könnten viele kleine Buchhandlungen sich nicht halten und somit wäre der Zugang zum Buch für manch einen erschwert.

 

An einem guten Buch kommt keiner vorbei

Buch-Neuerscheinungen geben die Verlage in der Regel zunächst als Hardcover heraus. Unter Hardcover versteht man ein Buch mit festem Einband, das sehr robust in der Verarbeitung ist. Parallel zum Erscheinungstermin des Buches, wird i.d.R. das eBook verfügbar. Ca. ein Jahr später erscheint der Titel dann als Softcover, besser bekannt als Taschenbuch. Taschenbücher sind um einiges günstiger zu erwerben, allerdings erst einige Zeit später erhältlich und weniger strapazierfähig. Der durchschnittliche Preis eines Buches lag 2015 bei 14,59 EUR. Übrigens lesen 43% aller Leser nur gedruckte Bücher, wohingegen lediglich 2% ausschließlich eBooks lesen. 12% aller Leser nutzen Bücher und eBooks gleichermaßen und die übrigen Leser nutzen teilweile mehr gedruckte Bücher bzw. teilweise mehr eBooks.


Welcher ist dein Lieblingsort zum Bücher lesen?

Über 70% aller Buchleser lesen Bücher am liebsten auf dem Sofa. 57% lesen öfter im Bett und 52% suchen sich oft ein Plätzchen im Grünen zum Lesen. Eine Umfrage aus dem Jahr 2015 besagt, dass mehr als 9 Millionen Menschen täglich ein Buch in die Hand nehmen. Im Schnitt liest jeder Deutsche ein bis fünf Bücher pro Jahr. (Quelle: statista) Ganz egal, wo du am liebsten liest und wie viel: bücher.de ist dein Buchladen im Internet!